<body>

  Fragebogen     Offensive

      Profil           Termine

 




Willy Brandt-Ausstellung

Die international renommierte Wanderausstellung mit Exponaten aus Malerei, Fotografie und Bildhauerei gastiert für drei Wochen im Abensberger Kreuzgang.


05. Juni 2005

Willy, Willy!


Willy Brandt in Abensberg. Das war eine wohlige Reminiszenz, ein „warmer Schauder“, wie Walter Adam gestern meinte. Ich glaube, es ging den meisten so, als sie vor den Exponaten standen. Der Kniefall von Warschau im Kreuzgang. Man spürt eine ekstatische Ehrfurcht. Johanna trug einen alten „Willy wählen“ Anstecker als Brosche. Ich hoffe, die vielen Besucher gestern haben diese Stimmung gespürt. Für die dafür unempfänglichen Zeitgenossen ist es dann aber trotzdem eine hervorragende Kunstausstellung. Und für die derzeit ziemlich geschundene Seele der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten war das wie ein kleiner Sonnenkuss in der momentanen Düsternis des politischen Alltags. Aber natürlich kann sich hier niemand im Glanz der Vergangenheit sonnen, denn es geht weiter. Immer weiter. Freu mich schon auf die nächsten Wahlversammlungen am Mittwoch in Offenstetten und am Freitag in Pullach.

Sündenbilanz:

   3 Zigaretten (zumindest unter Willy Brandts Tagesbilanz!)

Musik zu meiner Stimmung:

   Bob Dylan: The Times Are A-Changing

Gedanke des Tages:

   Nichts kommt von selbst und nur wenig ist von Dauer. Drum besinnt
   euch auf eure Kraft und darauf, dass jede Zeit ihre eigenen Antworten
   braucht, wenn Gutes bewirkt werden soll. (Willy Brandt)




Cuba Night der Jusos mit der SPD.

Gemeinsam mit über dreihundert Besuchern feiern die Jusos Abensberg ihre nun schon traditionelle Cuba-Night, im Zeichen von Salsa und Solidarität.


5. April 2005

Viva Cuba Libre!


Bin arg gerädert. Meine Finger riechen nach Limetten und Rum. Weiß nicht mehr, wie viele Stunden ich hinter der Bar gestanden bin. Aber die Cuba Night der Jusos war ein voller Erfolg. Die Salsa-Klänge von Walter, Bertl, Chris & Co. zerreißen die zigarrenrauchgeschwängerte Luft, die Stimmung ist ausgelassen und von der Decke grüßt die kubanische Flagge. Trotzdem bin ich jetzt seltsam nachdenklich. Bei aller Atmosphäre musste ich doch die „Wir müssen stark werden, ohne unsere Zärtlichkeit zu verlieren“ hat er gesagt. Wie viel Wahrheit bleibt noch, wenn ein Revolutionär zur Pop-Ikone wird? Jean Paul Sartre hat über Che Guevara gesagt: „Ich halte dafür, dass dieser Mann nicht nur ein Intellektueller, sondern der vollkommenste Mann unserer Zeit war." Das halte ich nun schon für sehr zweifelhaft. Aber ich hoffe dennoch, dass sein Konterfei auf T-Shirts und Plakaten immer noch mehr bedeutet, als bloße Pop-Kultur. Ich hoffe, dass die Tastatur jetzt nicht bis zu meiner goldenen Hochzeit nach Havanna Club riecht. Gute Nacht.

Sündenbilanz:

   2 Zigaretten und eine Cohiba Exquisito. Aber die Zigarren überlasse ich
   doch besser den Jusos.

Musik zu meiner Stimmung:

   Buena Vista Social Club

Gedanke des Tages:

   Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche!
   (Ernesto „Ché“ Guevara)




SPD Aufstellungsversammlung.

Die Abensberger SPD nominiert Claudia Ziegler mit 100 % der Stimmen zur Kandidatin für die Bürgermeisterwahl im Juli.


19. März 2005

Zwischen Gestern und Morgen


Selten war mehr Anfang für mich, als jetzt. Ein seltsames Gefühl lässt mich nicht schlafen. Ich meine, natürlich kam es nicht überraschend. Aber irgendwie habe ich trotzdem das Gefühl einer nun erst zementierten Endgültigkeit. Vielleicht auch, weil die Ja-Stimmen bei der Nominierung alle ein Gesicht hatten: Menschen, die ich kenne und schätze, deren Freundschaft und Vertrauen ich nicht missen möchte. Und deren Unterstützung ich die nächsten Monate dringend brauchen werde. Schwer sind die Berge, sagt Rilke. Schwer werden sicherlich auch die nächsten Monate werden. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir einen guten Wahlkampf führen werden.


Sündenbilanz:

   4 Zigaretten. Na gut, die Aufregung war schuld.

Musik zu meiner Stimmung:

   Mahler, Fünfte Symphonie

Gedanke des Tages:

   Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen.
   So bleibt dir mancher Ärger erspart. (Konfuzius)